Rückblende

1990 kam die Electra auf den Markt. Es war damals das erste Elektrofahrrad, das in Deutschland als Leichtmofa (max. 20 km/h) zugelassen wurde. Der 24-Volt-Akku war am Vorbau montiert, mit dem Drehgriff wurde der am Hinterrad angebrachte Elektromotor gesteuert: Radfahren ohne zu treten!

25 Jahre später

Nach gut 25 Jahren bringt SFM Bikes ein Nachfolgemodell, allerdings mit dem heutigen Stand der Technik und vielen tollen Details.
Das Fahrwerk besteht aus einem Aluminium-Rahmen mit tiefen Durchstieg und Federgabel. Dazu ein Gel-Sattel auf gefederter Stütze, geschlossenem Kettenkasten, verstell-barem Lenkervorbau. Die 7-Gang-Nabenschaltung (Shimano Nexus) wird mit dem Drehgriffschalter am Lenker bedient, ebenso die Magura-Hydraulikbremsen, hinten sogar durch Rücktritt. Ein Dynamo entfällt, da die Lichtanlage aus dem Akku gespeist wird.

Moderne Technik

Der elektrische Antrieb ist die Besonderheit der Electra: Fahrrad, Pedelec und E-Bike in Einem. Das „All-in-one-Bike“ kann als ganz normales Fahrrad benutzt werden oder als Pedelec, hier schaltet der Motor nur beim Pedalieren zu und bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h ab. Im reinen Elektroantrieb, also in der Nutzung als Leichtmofa, beträgt die gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit 20 km/h. Das alles wir vom Bedienteil am Lenker gesteuert, 4 unterschiedliche Unterstützungs-Modi können vorgewählt werden: schwach – mittel – stark – sehr stark und neutral.
Der 36-Volt-Akku (Li-Ion) mit einer Nennleistung von 14 Ah/504 Wh speist den Vorderradmotor, je nach Umfeld, Fahrweise usw. werden Fahrstrecken im Pedelec-Betrieb bis zu 140 km und im Leichtmofa-Betrieb bis zu 60 km erreicht.
Das Display zeigt alle wichtigen Fahrdaten und Informationen an: Geschwindigkeit, Gesamtstrecke, Tagesstrecke, Reichweite sowie den gewählten Unterstützungsmodus und den Ladezustand des Akku. Alles im Griff!